Aktuelles / Presse
Messe Jagd, Fisch und Natur
Großer Andrang im Zelt der Fischerei auf der Messe Jage, Fisch und Natur
Zufrieden zeigte sich LFV-Präsident Manfred Braun über das gewaltige Interesse der Besucher an der Präsentation der Fischerei in Landshut.
Das Spektrum war entsprechend breitgefächert.
Zu sehen waren:
Landesfischereitag 2011
Neuer Präsident gewählt
Manfred Braun mit großer Mehrheit zum Präsidenten des Landesfischereiverbandes Bayern e.V. gewählt.
Die Delegierten haben bei der Jahreshauptversammlung des Verbandes am 30. 04. 2011 in Oberschleißheim Manfred Braun zum neuen Präsidenten gewählt.
Eberhard Roese, der bisherige Präsident ist im vergangenen Dezember überraschend verstorben. Die Satzung des Verbands sieht die Nachwahl eines Präsidenten für den Rest der Amtsperiode vor, also für die Zeit bis 2013.
Braun stammt aus Mittelfranken und ist seit vielen Jahren in Ismaning bei München zu Hause. Der neue Präsident kann auf eine langjährige Tätigkeit als Referent für Fischereirecht im Landwirtschaftsministerium in München zurückblicken. Aus intensiver Zusammenarbeit mit Behörden, Fachstellen und Organisationen kennt er die berechtigten Interessen und auch die Sorgen der Fischer. Ihm ist bewusst, dass die Fischerei in einem Spannungsfeld steht. Dazu stellt er fest: „Die Fische und ihre Lebensgrundlagen dürfen nicht geringer geachtet werden als die Nutzung der Wasserkraft und der Vogelschutz.“ Die Aufgaben der Fischerei sieht der neue Präsident vor allem im Schutz und der nachhaltigen Nutzung der Gewässer mit ihren Fischbeständen. „In dieser verantwortungsvollen Doppelrolle muss die Fischerei noch stärker als bisher wahrgenommen und anerkannt werden. Dafür werde ich mich im Austausch mit allen dialogbereiten Kräften ganz besonders einsetzen.“ So Braun nach seiner Wahl zum Präsidenten.
Ein Anlass zu heftiger Diskussion auf der Versammlung war ein Antrag auf Austritt aus dem VDSF.
Am Ende einigte man sich auf die Annahme eines Dringlichkeitsantrages. Danach lässt sich die Kündigung abwenden, wenn der VDSF als Dachverband zusammen mit den Landesverbänden für eine wirksame Vertretung der gesamtdeutschen Angelfischerei auf Bundes- und EU-Ebene sorgt.
Nixkraut breitet sich aus
Das Nixkraut (Najas intermedia) breitet sich aus - Fundmeldungen erbeten!
Die Limnologische Station der TU München untersucht seit nahezu vierzig Jahren die Vegetation bayerischer Gewässer. In den letzten Jahren fiel auf, dass sich das Nixkraut (Najas intermedia) von seinen beiden bekannten Standorten, dem Waginger-Tachinger See und der Eggstätt-Hemhofer Seenplatte ausgehend, stark verbreitet. Es ist heute auch im Abtsdorfer See, Simssee, Chiemsee, Starnberger See, Ammersee, Wörthsee, Pilsensee, Staffelsee und Soyensee nachzuweisen.
Wir wurden im vergangenen Jahr auch auf Massenbestände in Unterfranken (Künstliche Seen bei Kahl am Main) aufmerksam gemacht.
Das Aussehen der Pflanze ist charakteristisch (siehe Foto). Die Art trägt an den Blättern kleine Stacheln. Diese machen sie für Badende sehr unangenehm.
Wir haben Experimente durchgeführt, die eindeutig zeigen, dass die Art nur in sommerwarmen Gewässern vorkommen kann. Längere Phasen mit Temperaturen über 20° C in den oberen Meterstufen sind nötig, damit die Pflanze Samen bilden kann. Diese Samen werden von Wasservögeln gefressen und durch diese dann auch verbreitet.
Bitte melden Sie uns Vorkommen der Art in Ihren Gewässern – bitte mit genauer Standortangabe. Das Nixkraut dient uns als Modellpflanze für Arten, die durch den Klimawandel gefördert werden können.
Auch Hinweise über andere, sich stark ausbreitende Arten sind willkommen.
Unser Projekt wird vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit gefördert.
Die Mitarbeiter der Limnologischen Station der TU München in Iffeldorf danken herzlich für Ihre Unterstützung. Bitte richten Sie Nachrichten per E-mail, Post oder telephonisch an unsere Doktorandin Maximiliane Schuemann (MaximilianeSchuemann@gmx.de)
Limnologische Station der TU München
Hofmark 1 – 3
82393 Iffeldorf
Tel.: 08856 / 8100
Fax: 08856 / 81040
Prof. Dr. Arnulf Melzer








