Barbe

Barbe
Familie: Karpfenfische (Cyprinidae)
Gattung: Barbus – Art: Flussbarbe (Barbus barbus)
Durchschnittliche Länge: 30 - 70 cm, max. 90 cm
Laichzeit: Mai – Juli
Kennzeichen: Körper schlank, langgestreckt und bauchseits etwas abgeplattet. Die Schnauze ist rüsselartig verlängert. Das unterständige Maul hat wulstige Lippen und trägt vier Barteln an der Oberlippe. Der längste Stachelstrahl der Rückenflosse ist an der Hinterseite gesägt. Die Färbung ist je nach Aufenthaltsort sehr unterschiedlich, meist bräunlich bis grünlich mit Messingglanz. Die Bauchseite ist weißlich. Der Laich der Barbe ist giftig und verursacht Erbrechen und heftigen Durchfall.
Lebensraum und Lebensweise: Gesellig lebender Grundfisch in klaren und sauerstoffreichen Mittelläufen unserer Fließgewässer mit Sand- oder Kiesgrund. Leitfisch der Barbenregion. Aktivität und Nahrungssuche meist in der Dämmerung. Zur Fortpflanzung ziehen die laichreifen Fische in großen Schwärmen weite Strecken den Fluss hinauf. Das Ablaichen erfolgt an flachen, überströmten Kiesbänken, wo die klebrigen Eier abgelegt werden. Die geschlüpften Larven verstecken sich bis zur Aufzehrung ihres Dottersacks zwischen den Steinen. Zur Winterruhe suchen Barben tiefere, strömungsberuhigte Stellen im Gewässer auf.
Nahrung: Kleine Bodentiere wie Würmer, Insektenlarven, Schnecken, Muscheln; gelegentlich Pflanzenteile und kleine Fische.
Gefährdung: In der Roten Liste gefährdeter Fischarten Bayerns (2004) ist sie als gefährdet aufgeführt.