Kaulbarsch

Kaulbarsch

Ordnung: Barschartige (Perciformes)

Gattung: Gymnocephalus – Art: Kaulbarsch (Gymnocephalus cernua)

Durchschnittliche Länge: 10 - 15 cm, max. 25 cm

Laichzeit: März – Mai

Kennzeichen: Gedrungener, etwas hochrückiger Körper mit stumpfer Schnauze und kleinen, zahnlosen Maul. Die Rückenflossen sind im Gegensatz zum Zander ungeteilt. Die Kiemendeckel enden in einem langen Dorn. Körper, Schwanz- und Rückenflosse sind schwarz gesprenkelt. Die Färbung ist braungelb bis braungrün mit messingfarbenen Glanz.

Lebensraum und Lebensweise: Kommt vor allem im Unterlauf und Mündungsbereich größerer Fließgewässer und in stehenden Gewässern vor. Er ist ein geselliger, oft in Scharen lebender Bodenfisch. Als kleiner Vertreter der Barschfamilie werden die Eier an flachen Uferstellen in Form gallertartiger Schnüre abgelegt. Bei hohen Bestandsdichten oder geringem Nahrungsangebot kommt es zum Zwergwuchs (Verbuttung).

Nahrung: Insektenlarven, Würmer, Schnecken, Muscheln, Flohkrebse und auch Fischlaich.

Gefährdung: In der Roten Liste gefährdeter Fischarten Bayerns (2004) ist er auf der Vorwarnliste aufgeführt.
 

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Der LFV Bayern empfiehlt seinen Mitgliedern folgenden, bereits gesendeten Beitrag,  des Bayerischen Fernsehens vom Sonntag, den 25.03.2012 um 19.00 Uhr in der Reihe "Unter unserem Himmel". Der Beitrag "Die Zähmung der freifließenden Donau" ist in der Mediathek des Bayrischen Rundfunks abrufbar.

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