Renke, Maräne, Felchen

Familie: Forellenfische (Salmonidae)

Gattung: Coregonus – Art: Renke (Coregonus lavaretus)

Durchschnittliche Länge: 25 - 45 cm, max. 70 cm

Laichzeit: November – Januar (Alpenseepopulation)

Kennzeichen: Der Formenkreis Coregonus lavaretus umfasst verschiedene Lokalrassen. Die einzelnen Vertreter der Renkenfamilie sind (wenn überhaupt) nur von Spezialisten eindeutig zu bestimmen. Gemeinsames Merkmal dieser heringsähnlichen Fische ist jedoch die kleine Fettflosse. Der Körper ist langgestreckt und seitlich zusammengedrückt. Der Kopf ist klein mit je nach Rasse endständiger oder unterständiger Maulspalte. Die Schwanzflosse ist tief eingeschnitten. Der Rücken ist bläulichgrün bis dunkelgrün, die Seiten und der Bauch sind silbrigweiß.

Lebensraum und Lebensweise: Stationäre Populationen bewohnen größere, nährstoffarme und klare Alpen- und Voralpenseen. Man kann hier zwei ökologische Formen unterscheiden: Schwebrenken und Bodenrenken. Erstere halten sich im Freiwasser auf und filtern mit Hilfe ihrer Kiemenreusendornen Planktontiere aus dem Wasser. Letztere halten sich überwiegend in Grundnähe auf und fressen Kleintiere des Gewässerbodens. Nach dem Ablaichen im Freiwasser oder über ufernahen Sand- oder Geröllboden, sinken die Eier zu Boden.

Nahrung: Plankton bzw. Insektenlarven, Würmer und Schnecken.
 

Suche




Donauausbau

Der LFV Bayern empfiehlt seinen Mitgliedern folgenden, bereits gesendeten Beitrag,  des Bayerischen Fernsehens vom Sonntag, den 25.03.2012 um 19.00 Uhr in der Reihe "Unter unserem Himmel". Der Beitrag "Die Zähmung der freifließenden Donau" ist in der Mediathek des Bayrischen Rundfunks abrufbar.

Fischaufstieg

Staatsminister Dr. Marcel Huber stellt neues Handbuch zu Fischaufstiegsanlagen offiziell vor.   

Pressemitteilung LFV
Pressemitteilung Umweltministerium

Praxishandbuch