Rotauge

Rotauge

Familie: Karpfenfische (Cyprinidae)

Gattung: Rutilus – Art: Rotauge (Rutilus rutilus)

Durchschnittliche Länge: 20 - 30 cm

Laichzeit: April – Mai

Kennzeichen: Gestreckter und vom Nahrungsangebot abhängiger mehr oder weniger hochrückiger Körper. Das Maul ist klein und endständig. Die Iris ist gelbrot. Die Rückenflosse beginnt senkrecht über dem Bauchflossenansatz. Die Bauchseite zwischen Bauch- und Afterflosse ist gerundet, nicht gekielt. Die Färbung ist oft silbergrau mit gelblichen Schimmer und grüngrauer Rückenpartie. Große Verwechslungsgefahr mit der Rotfeder.

Lebensraum und Lebensweise: Schwarmfisch, der stehende und langsam fließende Gewässer bewohnt. Das Rotauge ist sehr anpassungsfähig und stellt keine besonderen Ansprüche an Lebensraum und Wasserqualität. Zur Laichzeit entwickelt der Milchner einen leichten Laichausschlag. Das Ablaichen erfolgt in Gruppen im Flachbereich an Pflanzen, Wurzeln oder Steinen. Nach dem Schlupf heften sich die Larven mit ihren am Kopf befindlichen Klebedrüsen an Substrat fest, bis der Dottersackvorrat aufgebraucht ist. Kreuzungen mit anderen karpfenartigen Fischen wie Rotfeder, Brachse oder Laube sind möglich. Bei ungünstiger Nahrungssituation kommt es zur Massenentwicklung und zum Zwergwuchs. Sie ist ein wichtiger Futterfisch für Raubfische.

Nahrung: Zooplankton, Würmer, Schnecken, Muscheln, Kleinkrebse, Insektenlarven und Wasserpflanzen.
 

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Der LFV Bayern empfiehlt seinen Mitgliedern folgenden, bereits gesendeten Beitrag,  des Bayerischen Fernsehens vom Sonntag, den 25.03.2012 um 19.00 Uhr in der Reihe "Unter unserem Himmel". Der Beitrag "Die Zähmung der freifließenden Donau" ist in der Mediathek des Bayrischen Rundfunks abrufbar.

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