Schleie

Schleie

Familie: Karpfenfische (Cyprinidae)

Gattung: -- – Art: Schleie (Tinca tinca)

Durchschnittliche Länge: 35 - 45 cm, max. 65 cm

Laichzeit: Mai – Juli

Kennzeichen: Kräftiger Körper mit hohem Schwanzstil. Das kleine endständige Maul besitzt im Maulwinkel je einen kurzen Bartfaden. Sie besitzt sehr kleine Schuppen, die tief in der Haut sitzen und von einer dicken Schleimschicht überzogen sind. Die Schwanzflosse ist im Gegensatz zu den anderen Flossen nicht gerundet, sondern gerade. Die Geschlechter können an der unterschiedlichen Größe der Bauchflossen unterschieden werden. Diese sind beim Milchner wesentlich größer und weisen ebenfalls einen auffällig verdickten zweiten Strahl auf. Beim Rogner sind die Bauchflossen klein und spitz zulaufend. Das Schuppenkleid der Schleie ist olivgrün bis bräunlich-grünlich mit Messingglanz. Die Bauchseite ist gelblich. Eine gelbrote Farbvarietät, die sogenannte Goldschleie, wird oft als Zierfisch gehalten.

Lebensraum und Lebensweise: Stehende und langsam fließende Gewässer, Altarme und Stillgewässer mit schlammigem Untergrund und reichem Pflanzenbewuchs. Sie ist eine sehr anpassungsfähige und gegenüber geringen Sauerstoffgehalten widerstandsfähige Art. Tagsüber hält sie sich meist zwischen Pflanzenbeständen verborgen. Erst mit Beginn der Dämmerung durchwühlt sie den Boden nach Nahrung. Zur Laichzeit werden die klebrigen Eier an Wasserpflanzen abgelegt. Die ausschlüpfenden Larven haften mit ihren am Kopf befindlichen Klebedrüsen an den Wasserpflanzen, bis der Dottersackvorrat aufgebraucht ist. Den Winter verbringen Schleien eingegraben im Schlamm.

Nahrung: Jungtiere Plankton, später kleine Bodentiere aller Art und Pflanzen bzw. verrottende Pflanzenreste.
 

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Donauausbau

Der LFV Bayern empfiehlt seinen Mitgliedern folgenden, bereits gesendeten Beitrag,  des Bayerischen Fernsehens vom Sonntag, den 25.03.2012 um 19.00 Uhr in der Reihe "Unter unserem Himmel". Der Beitrag "Die Zähmung der freifließenden Donau" ist in der Mediathek des Bayrischen Rundfunks abrufbar.

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Staatsminister Dr. Marcel Huber stellt neues Handbuch zu Fischaufstiegsanlagen offiziell vor.   

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