Steinbeißer, Dorngrundel

Familie: Schmerlen (Cobitidae)

Gattung: Cobitis – Art: Steinbeißer (Cobitis taenia)

Durchschnittliche Länge: 5 – 10 cm, max. 12 cm

Laichzeit: April – Juli

Kennzeichen: Der Körper ist langgestreckt und seitlich stark abgeflacht. Das kleine unterständige Maul trägt sechs Barteln an der Oberlippe. Unter dem Auge sitzt ein beweglicher, zweispitziger Dorn. Er besitzt sehr kleine Schuppen und eine unvollständige Seitenlinie. Der zweite Brustflossenstrahl ist beim Milchner verdickt. Rücken und Seiten sind blassgelblich mit dunklen Punkten oder Marmorierungen sowie Längsreihen aus dunklen Flecken. Unterhalb der Seitenlinie befindet sich eine besonders markante Reihe aus größeren Flecken. Die Bauchseite ist weißlich.

Lebensraum und Lebensweise: Er bewohnt klare Fließgewässer und Seen mit sandigem Grund. Als stationärer, vorwiegend dämmerungs- und nachtaktiver Bodenfisch, hält er sich tagsüber bis zum Kopf eingegraben im Sand auf. Bei der Nahrungsaufnahme durchkaut er den aufgenommenen Bodengrund und stößt ihn durch die Kiemenöffnungen wieder aus. Die klebrigen Eier werden an Steinen, Wurzeln oder Wasserpflanzen abgelegt. Bei sinkendem Sauerstoffgehalt kann der Steinbeißer an der Wasseroberfläche Luft schlucken und den Sauerstoff über Darmatmung aufnehmen.

Nahrung: Rädertierchen, Kleinkrebse, kleine Würmer und verrottendes organisches Material.

Gefährdung: In der Roten Liste gefährdeter Fischarten Bayerns (2004) ist er als vom Aussterben bedroht aufgeführt.
 

Suche




Donauausbau

Der LFV Bayern empfiehlt seinen Mitgliedern folgenden, bereits gesendeten Beitrag,  des Bayerischen Fernsehens vom Sonntag, den 25.03.2012 um 19.00 Uhr in der Reihe "Unter unserem Himmel". Der Beitrag "Die Zähmung der freifließenden Donau" ist in der Mediathek des Bayrischen Rundfunks abrufbar.

Fischaufstieg

Staatsminister Dr. Marcel Huber stellt neues Handbuch zu Fischaufstiegsanlagen offiziell vor.   

Pressemitteilung LFV
Pressemitteilung Umweltministerium

Praxishandbuch