Schulkalender 2010

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Lehrerinnen und Lehrer,

hauptsächlich zur qualifizierten Arbeit mit dem Schulkalender „Wald, Wild und Wasser 2009“ in Ihrer Klasse bieten wir Ihnen an dieser Stelle eine Reihe von zusätzlichen Informationen an.

Darüber hinaus haben wir zu den einzelnen Themen Unterrichtshilfen erarbeitet, die Sie nach Ihren Wünschen verändern, kürzen oder ergänzen können.

Wir stellen Ihnen diese Dateien für Ihren Unterricht selbstverständlich kostenlos zur Verfügung.

Schließlich möchten wir Sie noch darauf hinweisen, dass im April und im Oktober „Macht-mit-Aktionen“ für Schüler und Schulklassen stattfinden. Es gibt tolle Preise zu gewinnen.

Wir wünschen Ihnen ein erfolgreiches Jahr und stehen für Fragen jederzeit zu Ihrer Verfügung.

Landesfischereiverband Bayern e.V.
Landesjagdverband Bayern e.V.

Zum Kalender Wald, Wild & Wasser 2010

Die Auswahl der vorgestellten Tierarten wurde unter dem Leitthema "Offene Landschaften" getroffen. Landwirtschaftliche Nutzflächen aller Art zählen dazu, ebenso aber Hecken, Feldgehölze, Steinbrüche, Sandgruben, Wasserläufe, Weiher, Baumgruppen, Solitärbäume und vieles mehr. Diese offenen Landschaften bieten Lebensraum für eine Vielzahl von Tierarten, von denen einige wenige im Kalender Berücksichtigung finden.

Unter dem Sammelbegriff „Wild“ stellen sich viele Menschen zunächst einmal die Gesamtheit aller wildlebenden Tiere unserer Heimat vor. Dies ist zwar im Ansatz richtig, trifft jedoch auf den tatsächlichen Sachverhalt nur unzureichend zu. „Wild“ ist ein Begriff aus dem Jagdrecht und bezieht sich allein auf die wildlebenden Tierarten, auf die die Jagd ausgeübt werden darf. Diese Tierarten sind im Jagdgesetz alle einzeln benannt. Es würde zu weit führen, diesen Katalog hier vorzustellen, doch soll versucht werden, ein paar grundsätzliche Aspekte herauszuarbeiten.
- Die Liste der jagdbaren Tierarten (Wild) ist historisch gewachsen und unterliegt immer wieder Veränderungen. So wurden z.B. in den siebziger Jahren alle Eulen herausgenommen und etwa in den neunziger Jahren in Bayern drei Rabenvogelarten aufgenommen. Derzeit umfasst die Liste über 100 Arten.
-  Jagdbar sind nur bestimmt Arten der Säugetiere und Vögel, grundsätzlich jedoch keine Fische, Reptilien und Insekten.
-  Sehr viele jagdbaren Arten dürfen tatsächlich aber  nicht  bejagt werden. Dazu zählen z.B. alle Greife und Falken, aber auch Säugetiere wie Luchs und Steinbock. Sie genießen eine ganzjährige Schonzeit. Obwohl sie jagdlich nicht genutzt werden dürfen, haben sie ein Recht auf Hege durch den Jäger. Somit schützt sie das Jagdrecht umfassender als das Naturschutzrecht. 

Das „Wasser“  steht im Kalender für die Lebensräume „Fließgewässer“ und „stehende Gewässer“ aller Art. Die dort heimische Fauna ist den meisten Menschen allerdings kaum bekannt. Das Leben und damit auch das Verschwinden von Fisch-, Krebs- und Muschelarten erfolgt daher lautlos und weitgehend ohne Aufschrei der Öffentlichkeit. Obwohl die Angelfischerei sowie die Berufsfischerei in Bayern eine wichtige Rolle spielen, werden im Kalender häufig Arten vorgestellt, die keinerlei angelfischereiliche oder wirtschaftliche Bedeutung haben und dennoch ein wichtiger Teil der Gewässerlebensräume sind.

Der Erkenntnis, dass wir nur eine Natur haben, dass Wald, Wild und Wasser Bestandteile dieser einen Natur sind, dass wir Menschen selbst in dieser Natur und von ihr leben müssen, dass wir ihr deshalb im eigenen Interesse mit Achtung begegnen müssen, entspringt das Konzept dieses Kalenders. Achtung kann aber nur erfahren, was bekannt ist.
 
J.Weißmann

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Donauausbau

Der LFV Bayern empfiehlt seinen Mitgliedern folgenden, bereits gesendeten Beitrag,  des Bayerischen Fernsehens vom Sonntag, den 25.03.2012 um 19.00 Uhr in der Reihe "Unter unserem Himmel". Der Beitrag "Die Zähmung der freifließenden Donau" ist in der Mediathek des Bayrischen Rundfunks abrufbar.

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Staatsminister Dr. Marcel Huber stellt neues Handbuch zu Fischaufstiegsanlagen offiziell vor.   

Pressemitteilung LFV
Pressemitteilung Umweltministerium

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