Projekt:
Fluss.Frei.Raum
Klimaresiliente Bäche und Flüsse für Bayern
Finanzierung:
75 % Bundesamt für Naturschutz (Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz)
25 % Bayerische Fischereiabgabe
Bearbeiter:
Öffentlichkeitsarbeit (Referat II)
½ Personalstelle (Marina Ruhland)
Fachliche Bearbeitung (Referat III)
1 Personalstelle (Katharina Amann)
Laufzeit: 03/2024 bis 03/2030
Projektpartner:
WWF Deutschland, BUND Naturschutz in Bayern, Bayerischer Kanuverband, Landschaftspflegeverband Rhön-Grabfeld
Mitwirkende:
Naturparke Fränkische Schweiz/Frankenjura, Haßberge, Hirschwald, Nagelfluhkette und Steigerwald, Biosphärenreservat Rhön, Naturparkverband Bayern, Deutscher Verband für Landschaftspflege, Gemeinden und Kommunen, Wasserwirtschaftsämter, Naturschutzbehörden, Wasserkraftbetreibende, Ehrenamtliche, Flächeneigentümer und -bewirtschafter, Fischereivereine und Fischereirechtsinhaber, Bezirksfischereiverbände
Kontakt
Katharina Amann
Referat III (Referentin Fischerei, Gewässer- und Naturschutz)
Landesfischereiverband Bayern e.V.
Mittenheimer Str. 4
85764 Oberschleißheim
Telefon: +49 (0)89 642726-46
Mobil: +49 (0)151 50560184
Marina Ruhland
Referat II (Referentin Öffentlichkeitsarbeit)
Landesfischereiverband Bayern e.V.
Mittenheimer Str. 4
85764 Oberschleißheim
Telefon +49 (0)89 642726-23
Fax +49 (0)89 642726-66
Projektziele
Oberziel / Strategisches Ziel
Aktuell zerschneiden über 56.000 Querbauwerke verschiedenster Größe und Ausprägung die bayerischen Fließgewässer, von denen eine Vielzahl die Durchgängigkeit von Organismen und Sediment sowie die natürliche Fluss- und Auendynamik stark beeinträchtigen. Freifließende, weitmöglichst naturnahe Fließgewässer bieten insbesondere den heimischen Fischarten bessere Überlebensvoraussetzungen in einer sich durch den Klimawandel zunehmend verändernden Welt. Intakte Fließgewässerökosysteme sind eine Daseinsvorsorge für jetzige und zukünftige Generationen. Im Rahmen des Projekts Fluss.Frei.Raum wird ein kooperativer Beitrag zur Schaffung von vernetzten, klimaresilienten Fließgewässerlebensräumen und zur Förderung strömungsliebender und wanderungsbedürftiger aquatischer Organismen geleistet. Das Fluss.Frei.Raum-Team, bestehend aus verschiedenen Akteuren aus Naturschutz, Fischerei und Landschaftspflege, verfolgt ökologische, gesellschaftliche und politische Ziele. Neben dem konkreten Rückbau einzelner Wanderbarrieren inkl. vorbereitender Untersuchungen, Planung und Umsetzung soll insbesondere das gesellschaftliche Verständnis dafür, wie stark unsere Gewässer bereits verändert wurden, und wie notwendig intakte Gewässer und Auen als Lebensadern der Natur auch für den Menschen sind, gesteigert werden. Gleichzeitig zielt das Projekt darauf ab, unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen zu aktivieren und zum Handeln zu motivieren, um die negativen Einflüsse klimatischer Veränderungen auf Fließgewässerökosysteme möglichst zu minimieren. Die Rolle des Landesfischereiverbandes Bayern besteht darin, ein umfassendes Beratungsangebot für Gemeinden und private Wehrbesitzende bereitzustellen und geeignete Fördermöglichkeiten für Rückbaumaßnahmen zu eruieren. Darüber hinaus wird die Thematik über verschiedene öffentlichkeitswirksame Kanäle der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht, indem über relevante Meilensteine informiert und das Bewusstsein für Gewässerschutz, Flussrenaturierung sowie den Rückbau nicht mehr benötigter Querbauwerke gestärkt wird.
