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Wasserkraft verändert Gewässer

Wasserkraft leistet einen Beitrag zur erneuerbaren Energieversorgung. Gleichzeitig zählt sie zu den größten Eingriffen in die natürlichen Fließgewässer Bayerns. Wehre, Turbinen und Staubereiche verändern Strömung, Temperatur, Sedimenttransport und Lebensräume nachhaltig.

 

Viele Fischarten sind auf frei durchwanderbare Flüsse angewiesen. Wanderhindernisse, fehlende Restwassermengen oder Turbinenverluste können Bestände schwächen und ökologische Funktionen der Gewässer beeinträchtigen.

 

Gewässerschutz und Energiewende müssen daher gemeinsam gedacht werden.

Anliegen der Fischerei

Der Landesfischereiverband Bayern setzt sich für eine ausgewogene Verbindung von Energiesicherheit und Gewässerökologie ein. Ziel ist nicht der Gegensatz, sondern die Verbesserung bestehender Anlagen im Sinne von Natur und Fischschutz.

Wichtige Maßnahmen sind:

  • funktionsfähige Fischauf- und abstiegsanlagen

  • ausreichende Restwasserführung

  • fischschonende Turbinentechnik

  • Wiederherstellung natürlicher Gewässerstrukturen

  • ökologische Modernisierung bestehender Anlagen statt Neubauten an sensiblen Gewässern

 

Fischerei, Naturschutz und Energiewirtschaft arbeiten dabei zunehmend gemeinsam an Lösungen für nachhaltige Gewässer.

Zukunftsfähige Wasserkraft

Der LFV Bayern unterstützt Projekte, die Stromerzeugung mit wirksamem Gewässerschutz verbinden. Moderne Wasserkraft kann einen Beitrag zur Energieversorgung leisten — vorausgesetzt, ökologische Mindeststandards werden konsequent umgesetzt.

Intakte Flüsse sind Voraussetzung für stabile Fischbestände, biologische Vielfalt und eine nachhaltige Nutzung unserer Gewässer in Bayern.

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